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Probolobo

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 #1
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+3

Hat bisschen gedauert, aber jetzt gibt's noch die Induktion. Auf geht's!

 

Den Induktionsanfang kriegst du hin: Setze auf beiden Seiten n=1 ein und stelle fest, dass die Gleichung stimmt.

Für die Induktion nehmen wir an, dass die Behauptung für n stimmt, also dass die gegebene Gleichung für ein n gilt (Induktionsvoraussetzung IV).

Wir wollen nun zeigen, dass daraus folgt, dass die Aussage auch für n+1 gilt. Wir betrachten dafür beide Seiten der Gleichung und stellen (hoffentlich) fest, dass beide Seiten das gleiche Ergebnis liefern.

Zunächst die rechte Seite. Ich hoff' ich interpretiere deine Angabe nicht falsch.

 

((n+1)1)3(n+1)+1+3=n33n+1+3

So lass' ich's an der Stelle mal - das Ziel ist ja, die Aussage aus der Angabe zu nutzen. Da ist der Exponent n+1, daher will ich das hier auch so haben.

Nun die linke Seite:

 

n+1k=1(2k1)3k=(nk=1(2k1)3k)+(2(n+1)1)3n+1=(n1)3n+1+3+(2n+1)3n+1=3n3n+1+3

 

Hier habe ich zuerst den Summanden mit k=n+1 aus der Summe gezogen, damit die Summe genauso aussieht wie in der Induktionsvoraussetzung. Dann ersetze ich entsprechend die Summe durch die rechte Seite der Gleichung. Nach Zusammenfassen stellen wir fest: Das sieht ja genauso aus wie die rechte Seite, die wir oben berechnet haben. Damit sind wir fertig.

 

Frag' gern nochmal nach wenn noch was unklar ist! :)

20.11.2022
 #1
avatar+3976 
0

https://www.mathepower.com/primfaktor.php

Der Rechner hier kann's - und drunter ist auch noch erklärt, wie man per Hand die Primfaktorzerlegung finden könnte. Ich hoff' das hilft, wenns noch Fragen gibt frag' gern nochmal nach :)

19.11.2022
 #3
avatar+3976 
+1

Naja, Wiki zB. sieht das Euler-Produkt nur in Zusammenhang mit multiplikativen zahlentheoretischen Funktionen und den zugehörigen Dirichlet-Reihen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Euler-Produkt

Du betrachtest dann quasi einen Spezialfall von der Wiki-Definition mit f = 1.

 

Du bist also auf der Suche nach dem Wert von Πf11fs (das f eigentlich unterm Pi) (wobei f die Fibonacci-Folge ist)?

Mit den Fibonacci-Zahlen ergibt sich hier auf jeden Fall das Problem, dass der Nenner für die ersten beiden Fibonacci-Zahlen Null wird. Bei den Primzahlen ist das nicht der Fall, denn 1 ist nicht prim. Für das "neue Euler-Produkt" müssen wir also die ersten beiden Zahlen auslassen damit das Produkt überhaupt definiert ist.

 

Bevor wir da jetzt tiefer einsteigen kann ich schonmal den Hinweis da lassen, dass du dir mit Excel (oder dem OpenOffice-Abklatsch davon oÄ.) bequem so viele Werte anschauen kannst wie du willst. Habs dir mal vorgemacht (incl. benutzter Formeln), sieht dann so aus:

 

 

Insbesondere sieht's aus, als würde das auch für s=1 konvergieren.

19.11.2022
 #1
avatar+3976 
+2

Nummerierung nach https://de.wikipedia.org/wiki/Peano-Axiome .

 

(1) ist nicht erfüllt - gibt ja keine Null.

(2) und (3) sind auch erfüllt - warum ist vermutlich klar, die Aussagen passen zur angegebenen Nachfolgerfunktion.

(4) ist das erste, das nicht erfüllt ist. 1 und 3 sind zwei unterschiedliche Zahlen, die aber den gleichen Nachfolger haben.

(5) ist technisch gesehen korrekt, da aufgrund des Nicht-Vorhanden-Seins der 0 die linke Seite des Folgepfeils stets unwahr ist.

 

Vermutlich hast du eine Version der Peano-Axiome vorliegen, wo noch 1 statt 0 benutzt wird. Dann sieht's so aus:

 

(1) offenbar wahr. (2) auch.

(3) nicht wahr: 1 ist der Nachfolger von 2.

(4) aus den gleichen Gründen wie oben nicht erfüllt

(5) auch nicht erfüllt: Eine Menge könnte, obwohl die linke Seite des Folgepfeils erfüllt ist (also 1 enthalten und jeder Nachfolger), nur 1 und 2 enthalten. Daher wäre nicht die ganze Menge N enthalten.

17.11.2022