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Hallo ich hoffe es gibt hier jemand der sich ein bisschen mit Maschinenelente auskennt, ich hab da so ein paar Fragen die mir einfach nicht klar werden.

 

Zu den Formeln an sich (rosa F1-F6):

Ganz allgemein verstehe ich den Zusammenhang zwischen den Formeln F1-F6 nicht. So weit ich verstanden habe ist F1 nur die Allgemeinform aber wann muss ich eine Vergleichsspannung ermitteln(F2)?

Die Hypothesen verwende ich dann um für F2 die Vergleichsspannung zu ermitteln <- ist das richtig?

Bei den Formeln F3-F6 ist mir nicht ganz klar wo die herkommen und wozu man die braucht?

 

Zu den Komponenten(rot 1-9):

1 ist das wieder die Summe aller Normalspannungen oder was ganz anderes?

2 und 3 Woher bekomme ich diese zulässigen Spannungen? (Welche Formel muss ich hier verwenden und warum?)

4 bei diesem Sigma kann ich absolut nicht nachvollziehen was das sein soll und wo das herkommt?

5 das ist die Kerbformzahl aber was sagt die aus und woher bekomme ich die?

 

6,7,8 und 9 verstehe ich garnicht wo die herkommen und was die bewirken, da mir die Formeln an sich schleierhaft sind?

 

Ich hoffe mir kann jemand helfen, ich weiß langsam nicht mehr wie ich sonst noch mitkommen soll in den Vorlesungen.

 14.05.2019
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 Ich hab da so ein paar Fragen, die mir einfach nicht klar werden.

 

Hallo Gast!

 

Unter diesem Link wird einiges von deinem Thema behandelt.

https://www.schweizer-fn.de/festigkeit/allg_festigkeit/allg_festigkeit_start.php

 

Zu deinen Fragen:

 

In Formel F1, \(\sigma_{vorhanden} \leqq\sigma_{zul}\), musst du mit Formel F2 für \(\sigma_{vor}\) die Vergleichsspannung ermitteln. 

1)

In dieser Formel ist \(\sigma\) überall die Summe aller Normalspannungen.

2)3)

\(\sigma_{zul}, \tau_{zul}\) werden als Dauerfestigkeit (ruhend, schwellend, wechselnd) berechnet. Bei dir ist dafür die Formel F2 zuständig. Die entsprechende Formel für \(\tau_{zul}\) habe ich leider nicht parat. Dauerfestigkeit ist ein ganzes Kapitel, dort bitte nochmal nachlesen.

Der Faktor \(\varphi\) ist:  \(\varphi =1\) für spröde Werkstoffe (GG), \(\varphi =\sqrt{3}\) für Stahl.

Der Einfluss wechselnder Beanspruchung auf die Festigkeit wird durch das Anstrengungsverhältnis \(\alpha_0=\large \frac{\sigma_{zul}}{\varphi \cdot\tau_{zul}}\) berücksichtigt.

4)

\(\sigma_D\) ist die Dehngrenze (Zugfestigkeit) des verwendeten Werkstoffs (Tabelle).
5)
\(\beta_k\) ist die Kerbzahl (Tabelle). Sie sagt aus, wie sich extreme Vertiefungen im Werktück (Nuten, Rillen, Gewinde etc.) auf die Festigkeit auswirken (Festigkeitsverringerung).

Die Formeln  F3 bis F6 sind auch mir leider nicht bekannt. \(R_m\) steht für Zugspannung.

Das wars erstmal. Wenn du noch Fragen dazu hast, stelle sie bitte. Ich freue mich immer über eine Rückmeldung.

Hoffendlich konnte ich dir etwas helfen.

Grüße

laugh  !

 16.05.2019
bearbeitet von asinus  16.05.2019
 #2
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Vielen Dank ... ich werd mir das mal in ruhe anschauen, hilft aber schon sehr weiter.

 16.05.2019

9 Benutzer online

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